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Baubeginn:
April 2006
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zur
Bildergalerie Eröffnungsfeier
hier ::...
Ansprache
zur Eröffnungsfeier
am Freitag, 30.11.2007, 14.00 Uhr in der Mensa im Anbau
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Dr. Kustermann und Herr Böhlkau,
sehr geehrte Frau Breiter, Herr Pollok und Herr
Hagemann,
sehr geehrte Damen und Herren vom Gemeinderat, vom
Elternbeirat und von der Presse,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schülerinnen und Schüler!
Zur Eröffnungsfeier des Anbaus der Volksschule Lochham
darf auch ich Sie recht herzlich begrüßen. Es ist für
die ganze Schule eine große Freude, dass wir heute
gemeinsam mit der Gemeinde, den Architekten und den am
Bau Beteiligten, sowie der Presse die Eröffnung unseres
Anbaus feiern dürfen.
Warum wurde dieser Erweiterungsbau eigentlich notwendig
? Ein Blick in die Schulstatistik zeigt, dass die Schule
in den vergangenen 10 Jahren einen enormen Wandel in den
Schüler- und Klassenzahlen sowie in den
gesellschaftlichen Anforderungen und Herausforderungen
in Hinblick auf eine ganztägige Betreuung der Schüler
erfahren hat. Exakt vor 10 Jahren hatten wir 369 Schüler
in 14 Klassen. Die Grundschule war zweizügig mit 8
Klassen, in der Hauptschule hatten wir lediglich 6
Klassen. In diesem Schuljahr hat die Volksschule Lochham
eine Gesamtschülerzahl von 544 Schülern in 23 Klassen.
Das war der Grund, warum in den vergangenen Schuljahren
immer wieder Fachräume wegen gestiegener Klassenzahlen
in Klassenräume umgewandelt werden mussten.
Gleichzeitig sah sich die Schule vor neue
Herausforderungen in Hinblick auf einen gestiegenen
Bedarf von Mittags- und Nachmittagsbetreuung im Grund-
und Hauptschulbereich gestellt, der ebenfalls einen
gestiegenen Raumbedarf mit sich brachte. Als schließlich
klar wurde, dass die benachbarte Teilhauptschule I in
Planegg aufgelöst werden würde und die Schüler an der
Lochhamer Hauptschule unterrichtet werden sollten,
wandte sich die Schule mit einem Antrag auf einen
Erweiterungsbau an die Gemeinde Gräfelfing. Der
Erweiterungsbau, der unter anderem auch mit IZZB-Mitteln
bezuschusst wurde, wurde vom Architekturbüro Pollok und
Gonzalo entworfen und realisiert. In ihm werden künftig
neben sechs Hauptschulklassen die Räume für die
sozialpädagogische Nachmittags-betreuung mit Mensa,
Schülercafé und Räumen für die Hausaufgaben-betreuung,
sowie für die Mediation untergebracht sein. Daneben wird
es einen neuen Werkraum, einen Computerraum, eine
Bibliothek sowie einen Musikraum geben. Bei der Gemeinde
Gräfelfing und ganz besonders bei Ihnen, Herr
Bürgermeister, sowie bei Ihnen, Frau Breiter, Herr
Pollok und Herr Hagemann, sowie bei allen am Bau
Beteiligten möchte ich mich für die rasche Realisation
des Erweiterungsbaus bedanken. Bereits zu Beginn des
Schuljahres konnten die vier Klassen des gesamten
Mittleren-Reife-Zuges, für die kein Platz mehr im alten
Schulgebäude gewesen wäre, rechtzeitig in den
Erweiterungsbau einziehen. Bei Ihnen, Herr Pollok und
Herr Hagemann möchte ich mich ganz besonders dafür
bedanken, dass Sie während der gesamten Bauzeit eine
kontinuierliche Kooperation und Kommunikation mit dem
Kollegium und der Schulleitung gepflegt haben. Auf diese
Weise konnten die Bedürfnisse des sozialpädagogischen
Teams sowie der Klassenlehrer und Fachlehrer, die
teilweise bereits jetzt im Anbau tätig sind und
unterrichten sowie unserer Hauptschüler, berücksichtigt
werden. Entstanden ist ein innovativer, jugendgerechter
und farbenfroher Erweiterungsbau, der den Ansprüchen der
uns anvertrauten Hauptschüler im Hinblick auf
pädagogisch sinnvoll gestaltete Unterrichts-, Fach- und
Betreuungsräume in jeder Hinsicht gerecht wird. Dafür
möchte ich mich bei Ihnen, Frau Breiter, Herr Pollok und
Herr Hagemann nochmals ganz herzlich bedanken.
Bei Frau Kinshofer und ihrer Klasse möchte ich mich
nochmals recht herzlich für die musikalische und
tänzerische Umrahmung unserer Feierstunde bedanken und
bitte um Applaus für die nächste Einlage.
(Auszug aus
einer Kurzbeschreibung des mit der Planung beauftragten
Architekturbüros Pollak und Gonzalo, München)
Gebäudedaten:
1.558 m² Geschoßfläche
3,5 Mio. Euro Gesamtbaukosten
Bauzeit:
05/2006 bis 12/2007
Raumprogramm:
6 Klassenzimmer
Hausaufgabenraum
Räume für Sozialpädagogik mit Büro
Mediationsraum
Bibliothek, Musikraum, Werkraum
EDV-Raum mit Schulserver
Mensa mit Aufwärmküche
Der behindertengerechte Neubau schließt bruchlos im
rechten Winkel an den Hauptschultrakt aus den 70er
Jahren an. Am Übergang zwischen Alt- und Neubau ist im
Erdgeschoß der Mensabereich als Flurerweiterung mit
Küche und Lift angelagert. Hier soll die Hauptschule
eine eigene - wenn auch kleine - neue Mitte für das
schulische Leben mit Kontakt zum Freiraum erhalten. Im
Erdgeschoß befinden sich auch die Räume für die
sozialpädagogische Betreuung. Das Obergeschoß beherbergt
vier Klassenzimmer und die Bibliothek. Zwei weitere
Klassenzimmer, ein Werkraum und ein Musikraum, sowie der
Computer- und der Serverraum liegen im Untergeschoß. Der
Werkraum öffnet sich zu einem Lichthof, der über alle
Geschoße sichtbar den Neubau mit dem Altbau verbindet.
Energiekonzept:
Der Anbau wurde von Anfang an unter dem Aspekt der
Minimierung des Energieverbrauchs konzipiert. Die
Fundamentplatte liegt auf einer 20 cm dicken Dämmschicht
auf. Die Dämmdicke der Außenwand beträgt ebenfalls 20
cm. Die kompakte Außenhülle hat demnach einen Dämmwert
von 0,15 W/m²K.
Die ohnehin notwendige Lüftungsanlage der Küche wurde
zur kontrollierten Lüftung von 5 weiteren Klassenzimmern
herangezogen. Damit kann der Energiebedarf des Gebäudes
um ca. 20 v.H. reduziert werden. Der Gesamtenergiebedarf
des Neubaus beträgt 45kWh/m² im Jahr (zum Vergleich
Energiebedarf des 70er Jahre Traktes ca. 400 kWh/m² im
Jahr!). Zusätzlich wurde das Dach mit einer
Fotowoltaikanlage (18 kWP) ausgerüstet.
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