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Ohne Streit lebt es sich besser!
Liebe Schülerinnen und Schüler der Volksschule Lochham, natürlich wünschen wir uns, dass es an unserer Schule möglichst wenig Streit gibt. Doch sind wir doch mal ehrlich, manchmal gibt es eben Streit, mal heftiger, mal eher harmlos. Oft ist es gut, wenn da eine Person ist, die zu keinem hilft, aber beide unterstützen möchte, den Streit zu beenden. Und dazu sind wir da!
Eure Streitschlichter
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Einsatzplan-Streitschlichter |
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Unsere Grundsätze: |
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Mo, 6. Std |
Mi, 6 Std.
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Do, 6. Std. |
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neutral,
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gerecht,
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engagiert,
-
verschwiegen
über euren Streit! |
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Jessica, 9a
(Frau
Leitoch)
Simone, 9a
(Frau
Leitoch)
Marina, 8a
(Herr
Söder) |
Jessica, 9a
(Frau
Leitoch)
Simone, 9a
(Frau
Leitoch)
Philipp, 9m
(Frau
Listl)
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Philipp, 9m
(Frau
Listl)
Marina, 8a
(Herr
Söder) |
Was genau ist eigentlich
Streitschlichtung?
Zu Streitschlichtern ausgebildete Schüler vermitteln in
Konflikten zwischen Schülern. Dabei geht es darum, dass
die Streitenden mit Hilfe der Vermittler eine für beide
Seiten akzeptable Konfliktlösung finden.
Wie läuft eine Streitschlichtung ab?
Einige von Euch waren ja schon mal bei uns, für alle
anderen geben wir hier einen kurzen Überblick, wie ein
Vermittlungsgespräch mit uns abläuft. Gibt es einen
Streit zwischen Schülern, können sich diese bei den
Streitschlichtern melden, die für diesen Tag auf dem
Streitschlichterplan eingetragen sind. Im
Streitschlichterraum begrüßen die Streitschlichter die
beiden Schüler und erklären die Grundregeln der
Streitschlichtung.
l. Phase: Einleitung
Ziel des Gesprächs: Suche nach einer gemeinsamen
Lösung, die beide zufrieden stellt. Vertraulichkeit:
alles was besprochen wurde, wird nicht
weitererzählt. Rollen klären: nicht unterbrechen,
nicht beschimpfen. Auslosen, wer anfängt zu
erzählen, was genau vorgefallen ist.
2. Phase: Sichtweise der
Konfliktparteien
Hier schildern die beiden Schüler nacheinander den
Konflikt aus ihrer Sicht und ihren Standpunkt. Die
Streitschlichter wiederholen und fassen das Gesagte
zusammen. Die beiden Streitenden bestätigen, dass
die Streitschlichter sie richtig verstanden haben
bzw. widersprechen oder ergänzen. Erst wenn die
Streitenden der Zusammenfassung ganz zugestimmt
haben, geht es weiter.
3. Phase:
Konflikterhellung
In dieser Phase ist das Ziel, es die
Streitbeteiligten die Sachlage und ihre Gefühle,
Bedürfnisse und Wünsche besser wahrnehmen. Außerdem
soll ersten Ideen Raum gegeben werden. Typische
Fragen der Streitschlichter sind z.B.:
-
„Was hat dich
so besonders geärgert?"
-
„Warum war das
so schlimm für dich?"
-
„Womit hat
der/die ... den Bogen überspannt?"
4. Phase: Problemlösung
Ziel: Die Konfliktparteien erarbeiten gemeinsam eine
einvernehmliche Lösung. Dazu werden erst einmal
Übereinstimmungen benannt, die sich während des
Gesprächs schon gezeigt haben. Danach zählen die
Streitenden die Punkte auf, die sie bearbeiten
wollen. Jetzt ist wichtig, dass die Teilprobleme
nacheinander besprochen werden, je kreativer die
Suche nach Lösung, desto besser! Lösungsvorschläge
werden ausgewählt und auf die realistische
Durchführbarkeit überprüft.
5. Phase: Vereinbarung
Ziel: Einigung auf die beste Lösung und schriftliche
Fixierung. Die Vereinbarung soll eine konkrete
Absprache zum Inhalt haben. Damit die Streitenden
sich aktiv mit der Lösung auseinandersetzen und
somit auch stärker mit ihr identifizieren können ist
es wichtig, dass sie die Vereinbarung selbst
formulieren. Zum Schluss wird der Text laut
vorgelesen und beide geben ihr Einverständnis mit
ihrer Unterschrift. Das Streitschlichtergespräch
endet mit dem symbolisch - versöhnenden Händegeben
aller Beteiligten und dem Dank der Streitschlichter
für die Bereitschaft zur Mitarbeit.
Unsere Streitschlichter 2010/ 2011:
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Charline und Simon |
Jessica und Simone |
Lisa und Philipp |
Melis und Marina |

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